ZAR: Mit „Dûnîa“ zum nachhaltigen Wirtschaftswachstum
- Ousman Basirou

- vor 2 Tagen
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Im September 2025 warb die Zentralafrikanische Republik (ZAR) in Casablanca von internationalen Geldgeber*innen über neun Milliarden US-Dollar ein. Damit soll der nationale Entwicklungsplan „Ambitions 28“ unterstützt werden, der in der ZAR noch in diesem Jahrzehnt zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum führen soll.
Die eingeworbenen Gelder werden vom Wirtschaftsministerium der Zentralafrikanischen Republik verwaltet. Um dessen Arbeit qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern, wurden die Abläufe innerhalb der Ministeriums seit Ende Februar durch die Plattform „Dûnîa“ („die Welt“) digitalisiert. Die Folge: Anträge und Projekte können schneller bearbeitet werden und fast die Hälfte der Ministerialbeamt*innen wird für neue Aufgaben freigesetzt. Die Zusammenführung von Datenbanken wird Informationslücken schließen, so dass Entscheidungen stärker als bisher evidenzbasiert getroffen werden können. Außerdem, so die Regierung der ZAR, könnte die Verwendung der internationalen Unterstützungsgelder transparenter nachvollzogen werden.
Die Zentralafrikanische Republik ist wie viele andere Länder Afrikas landwirtschaftlich geprägt, weist aber zugleich einen großen Reichtum an Bodenschätzen auf (zum Beispiel Kupfer und Eisen). Dazu kommen Tropenhölzer. Die Regierung möchte diese Rohstoffe innerhalb der Landesgrenzen verarbeiten und dazu eine Industrie aufbauen. Die Energiequellen für diese Industrialisierung finden sich innerhalb der ZAR, denn sie verfügt über Uran, Erdöl und Braunkohle.




